Das Kulturraumangebot in Dietikon ist kleiner als der Bedarf. Darum erstellte die Stadt ein Raumkonzept für die Kultur. Vor zehn Monaten stellte sie es vor. Die Rede war von drei Kulturräumen: Erstens der Stadtkeller, der sich schon länger als kleiner Veranstaltungsort etabliert hat. Zweitens die Zehntenscheune auf dem Kronen-Areal. Zurzeit ist sie zwar etwas dem Verfall preisgegeben. Auch aus ihr soll aber ein Veranstaltungsort werden, etwa für Vereine, denen die Stadthalle zu gross ist. Und drittens das Atelier 23, das schon viele Umnutzungen hinter sich hat: Einst war es eine Farbenfabrik, später dann ein Brockenhaus, das Langzeitarbeitslose beschäftigte. Heute steht das Gebäude leer.